Wie möchten wir in Zukunft in der Stadt leben?

Beim Branding für das neue Stadtquartier Schwabinger Tor sind wir auf interessante Antworten gestoßen. 

Das Tor zur urbanen Zukunft

Die Jost Hurler Gruppe, ein Immobilienunternehmen aus München, hat mit dem Schwabinger Tor an der Leopoldstraße in München-Schwabing ein vitales Quartier geschaffen, das 3.000 Menschen einen neuen Ort zum Wohnen und Arbeiten gibt. Neben Büros, Wohnungen, Restaurants und Geschäften wird das Schwabinger Tor mit Märkten und Events, Kunst und Kultur-Highlights belebt. Unser Branding zeigt die durchsetzungsstarke Identität des Quartiers. Das neue Stadtviertel im alten Schwabing bekommt so eine klare Kontur im Stadtbild. Unser Leitgedanke „new identities for a valuable future“ hebt die Werte, Lebensstile und Vorstellungen hervor, welche die Identität der neuen Nachbarschaft kennzeichnen. Wir präsentieren das Quartier zeitgemäß, lebendig und divers. Denn in seiner Vielfalt liegt auch der Anspruch auf Beständigkeit. 

 

Talente, Teilen, Toleranz

Warum ist es wichtig, ein Stadtquartier zu branden? Im Gegensatz zum Destination Marketing wirken die Ergebnisse von Branding langfristig. Damit entsteht Kontinuität in der Vision von lebenswerter Zukunft in der Stadt. Zusammenleben und Zusammenhalt sind dabei zentrale Themen. Die klare Formulierung der Identität bietet damit auch den Ausgangspunkt für eine aktive Partizipation der Bürger. Bewohner entdecken ein neues Selbstbewusstsein und öffnen die neue Nachbarschaft auch für andere Menschen in der Stadt. Es geht um Zugang, um Austausch. Die Jost Hurler Gruppe hat dies bei der Planung des Projekts, das 2011 nach dem Erwerb des Grundstücks in Schwabing begonnen hat, mit den Themen „Talente, Teilen, Toleranz“ formuliert. 

Talente sind Wirtschaftstreiber an Standorten und in Städten, die ihr Umfeld durch ihren Lebensstil gestalten. Die Kommunikationsstrategie gibt Einblicke in die Manufakturen, Geschäfte und Restaurants und stellt in Gesprächen mit den Menschen, die das Quartier beleben, die Nachbarschaft vor.

Teilen „Kaufen macht Spaß, Besitzen frustriert“ – so Designtheoretiker Michael Erlhoff. Es ist heute komfortabler zu benutzen als zu besitzen. Das Schwabinger Tor verfügt über einen Car-Sharing-Service und eine App, die das Thema „Sharing“ im Quartier ermöglicht – vom Auto bis zur Bohrmaschine. Das gibt auch einen Vorgeschmack auf Mobilitätskonzepte, wie sie die Städte der Zukunft prägen werden. Erste Einblicke wird die diesjährige IAA in München geben.

Toleranz – Bei diesem Thema steht München im nationalen Vergleich nur auf Platz 6. Toleranz als Zukunftsthema zu etablieren, ist wichtig. Das Schwabinger Tor mit seinen öffentlichen Plätzen und Räumen ermöglicht Austausch und Gemeinschaft. Mit Aktionen und Kommunikation im Raum werden Besucher eingeladen, das neue Quartier zu erkunden. Dazu gehören Ausstellungen an ungewöhnlichen urbanen Orten wie Tiefgaragen. So kann Architektur Schönheit, Offenheit und ein Miteinander fördern – eben das, was die Zukunft in der Stadt lebenswert macht.

Visit Site
www.schwabinger-tor.de