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nomad magazine: Let’s connect! Herausforderungen und Chancen interkultureller Kooperationen in Design und Architektur. Eine Podiumsdiskussion im Rahmen der mcbw 2022

Unter Olivenbäumen ging es um Herausforderungen, Chancen und Möglichkeiten interkultureller Kooperationsprojekte. Für Designer:innen, Architekt:innen und andere Professionen der Kreativwirtschaft. Denn internationale Kooperationen gewinnen zunehmend an Bedeutung. Wie aber funktionieren sie in der Praxis? Im Rahmen der munich creative business week 2022 hatten der Rat für Formgebung und die Stiftung Deutsches Design Museum in Kooperation mit unserem nomad magazine zu einer Podiumsdiskussion eingeladen, die sich mit dieser Frage auseinandersetzte. Der Innenhof unserer Agentur bot dafür ein ebenso offenes wie ideales Forum.

Teaserbild mcbw 2022 News

Podiumsdiskussion im Rahmen der MCBW 2022 im Innenhof von hw.design. Die Potenziale und Perspektiven des vor einem Jahr entstandenen „Design Networking Hub“ standen dabei im Mittelpunkt.

Gefördert vom Auswärtigen Amt entstand vor einem Jahr der „Design Networking Hub“, eine Wissens- und Netzwerkplattform für Designer:innen, Architekt:innen und Kreative zur Unterstützung internationaler Kooperationsprojekte im Bereich Design. Um den Hub maximal nutzer:innenorientiert zu gestalten, wurde eine Pilotgruppe aus fünf deutschen und fünf kenianischen Designer:innen und Architekt:innen zusammengestellt, die in kleinen Teams den gesamten Prozess eines bilateralen Kooperationsprojekts durchlaufen. In den Bereichen Mobilität, Wohnen und Digitalisierung entwickeln sie neue Produkt- und Geschäftsideen oder gemeinnützige Konzepte. Von der Ideenfindung über die Planung und Umsetzung bis hin zur Finanzierung.

Über ihre Erfahrungen und die mit dem „Design Networking Hub“ verbundenen Potenziale tauschten sich Dr. Peter Kettner (Auswärtiges Amt), Kyesubire Greigg (Kommunikation und Logistik Design Kenya Society), Tanja Heuchele (nomad magazine), Julia Kostial (Stiftung Deutsches Design Museum) und Alexandra Sender (Rat für Formgebung) mit Teilnehmenden der Pilotgruppe aus. Dabei wurde sichtbar: Um tiefgreifende Ergebnisse zu erzielen, ist physischer Austausch elementar. Das von der Corona-Pandemie überschattete letzte Jahr zeigte das deutlich. Eine Plattform wie der „Design Networking Hub“ lebt nicht allein vom Ideenaustausch, vom Wissenstransfer, von Perspektivenvielfalt – sondern vor allem von Begegnungen. Echten Begegnungen.

Katharina Neumann

Katharina Neumann

Account Manager Communication

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