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nomad magazine: Optimismus In der neuen Ausgabe stellen wir die Frage: Mit welcher Haltung ist dieser Welt zu begegnen?

Weitsichtig. Inspirierend. Optimistisch. Vor allem Künstlern, Architekten, Designern, Wissenschaftlern gelingt es, mit ihrer Haltung, ihren Positionen, ihren Ideen und Fragen eine Gesellschaft zu bewegen, Orientierung zu geben, Zusammenhalt zu schaffen. Lichtpunkte am Horizont zu formen, die, nach denen wir suchen, nach denen wir uns sehnen in einer Zeit der Orientierungslosigkeit. Und manchmal sogar Leuchttürme.

Nomad 13 Ausschnitt Bjarke Ingels

Der dänische Architekt Bjarke Ingels entwirft in seinem „Plan for the Planet“ eine klimaneutrale, von erneuerbaren Energien angetriebene Architektur.

Die neue Ausgabe des von hw.design herausgegebenen Zukunftsmagazins nomad versammelt unter dem Titel „Optimismus“ gleich eine ganze Reihe derartiger Lichtpunkte. Auf 192 Seiten fragen die beiden Herausgeber Veronika Kinczli und Frank Wagner, wohin uns die damit verbundenen Hoffnungen und Veränderungen führen, sprechen mit denen, die sich täglich damit auseinandersetzen und langfristige Lösungen anstreben. Darunter Bjarke Ingels, einer der visionärsten Architekten der Gegenwart. Mit seinem „Plan for the Planet“ hat der 48-jährige Däne eine mehrere hundert Seiten umfassende Strategie zur Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft formuliert, zweifelsohne eine der ambitioniertesten Publikationen, die ein Architekturbüro seit langem verfasst hat.

Bjarke Ingels ist es auch, der das Cover von nomad No. 13 prägt. Strubbelig. Nachdenklich. Vorausblickend. Vor sieben Jahren gegründet, war das Magazin von vornherein darauf ausgerichtet, den Wandel und die Umbrüche in Ökonomie und Gesellschaft, das Aufkommen der Neo-Ökologie, die Rolle gesellschaftlicher Akteure außerhalb der politischen Sphäre zu durchdringen, zu reflektieren, zu antizipieren. „Dabei tun sich wertvolle Perspektiven auf, die weiterhin wertvoll bleiben werden, gerade weil die Transformation unserer Welt zu einem tiefgreifenden, längst nicht abgeschlossenen Paradigmenwechsel führen wird,“ schreibt Frank Wagner im Editorial. nomad ging und geht es um Menschen, die Gesellschaft prägen, weiterdenken, gestalten. Die Ideen liefern, Wege aufzeigen, Entwürfe für die Zukunft entwickeln.

Teaserbild Nomad 13 News Superflux

Die Gründer des Designstudios Superflux, Anab Jain und Jon Ardern, verbinden mit einer hoffnungsvollen Zukunft das Ende des menschlichen Exzeptionalismus.

Was daraus resultiert? Wie die Welt von morgen aussieht? Bjarke Ingels mit seinem Masterplan, Anab Jain und Jon Ardern vom Londoner Designstudio Superflux oder die renommierte Vordenkerin Michela Magas, sie alle zeigen Chancen auf. Perspektiven. Jeder seine eigenen, der jeweiligen Profession folgend, dem gesellschaftlichen Kontext und der individuellen Haltung entspringend. Ohne Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Was sie eint, ist die Kraft der Utopie: Wie dieser Welt begegnen? Wie diese Welt gestalten? Weitsichtiger. Gerechter. Friedlicher.

„Die Zukunft ist weit offen. Sie hängt von uns ab; von uns allen. Sie hängt davon ab, was wir und viele andere Menschen tun und tun werden; heute und morgen und übermorgen. Und was wir tun und tun werden, das hängt wiederum von unserem Denken ab ...,“ wusste schon Karl Raimund Popper.

Im nomad-Shop gibt es gleich eine ganze Reihe von Lichtblicken und Denkanstößen:

nomad

Frank Wagner

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