Team Talk with

Dirk Habenschaden
Senior Design Director Digital

Wer auf die Webseiten eines Unternehmens klickt, ist natürlich in erster Linie interessiert an dem Produkt, der Geschichte oder der Dienstleistung, die angeboten wird. Aber mehr noch interessieren die Menschen, die dahinterstecken und all das verantworten, oder nicht? Die Neugier siegt! Und das ist gut so. Dirk a.k.a. newwidler ist bei uns Senior Design Director Online und stand uns Rede und Antwort:

Welchen beruflichen Hintergrund hast du?

Ich habe Gebrauchsgrafik in München-Haidhausen studiert, gleich neben dem Café Größenwahn, meiner damaligen Fast-Stammkneipe. Die Ausbildung erfolgte gänzlich ohne Rechner, was heute kaum noch vorstellbar ist.

Nach dem Studium hab ich zunächst als Illustrator und später als Grafik-Designer gearbeitet. Zusammen mit meiner Frau habe ich sieben Jahre das Designstudio RAUM II geleitet. In dieser Zeit startete ich das digitale Magazin w-id art ‘n’ commerce – ein interaktives Screen-Magazin im PDF-Format.

Mir ging es damals ähnlich wie hw.design mit dem Magazin nomad heute. Ich wollte neben all den Kundenprojekten ein eigenes Projekt entwickeln, welches sich experimentell mit Kunst & Kultur beschäftigt, dass ich ganz nach meinen Vorstellungen gestalten konnte und in das ich mein Herzblut steckte. Das Screen-Magazin war die Wiege meiner Weiterentwicklung in die digitale Welt.

Seit 20 Jahren bin ich nun schon Freelancer und seit mehr als zehn Jahren voll digital.

Deine Inspirationsquellen?

Definitiv fremde Städte! Mein absoluter Favorit ist Barcelona. Der Geruch, der Lärm, die Streetarts, die Menschen aus aller Welt – der Puls der Stadt stachelt mich an und inspiriert. Ich dürste neben der Ruhe in der Natur nach Lebendigkeit und Atmosphäre um mich herum. Ich bin neugierig auf das schnelle Urbane wie auch auf das Fremde.

Deine Leidenschaft?

Ich habe zwei Leidenschaften: Musik und Design und das schon mein Leben lang. Mit Design bin ich den professionellen Weg gegangen, Musik ist ein Teil meines Privatlebens. Ich mache momentan viel elektronische Musik – Tracks und Remixes, früher in verschiedenen Bands, heute solo.

Was hat Dich zu hw.design geführt?

Der reine Zufall! Ich bin ehrlich, damals kannte ich die Agentur nicht. 2011 habe ich eine Initiativbewerbung an hw.design geschickt, aber nur deswegen, weil die Agentur ihren Sitz in der Türkenstraße hatte. Tja und just in diesem Moment „brannte“ es in der Agentur und ein Digitaler wurde händeringend gesucht. Da war ich.

Seitdem bin ich fester-freier Bestandteil der hw.design-Familie. Ich mag die besondere Atmosphäre, die Art und Weise, wie hier Projekte umgesetzt werden. Bei hw.design steht Qualität im Vordergrund. Den verschiedenen Projekten wird genügend Zeit und Raum für detailliertes, konzeptionelles Erarbeiten gegeben. Ein gravierender Unterschied zu Online-Agenturen.

Wie stellst du dir die digitale Welt von morgen vor?

Ich hoffe, dass wir uns als Gesellschaft nicht komplett von der Technik abhängig machen. So faszinierend die heutigen und zukünftigen Möglichkeiten sind, der Grad zwischen kritischer Meinungsbildung und Informations-Manipulation ist schmal.

Obwohl ich mich als Fast-Digital-Native sehe, stehe ich der Zukunft der digitalen Welt eher kritisch gegenüber.